Bundeskanzler Merz hat vor einem weiteren Verlust von Arbeitsplätzen in der Industrie gewarnt. Die derzeitige Entwicklung müsse gestoppt werden, sagte er in Langenhagen. Deutschland müsse ein Industrieland bleiben.
VW hatte zuvor angekündigt, in den kommenden Jahren weitere 50.000 Stellen abzubauen und das Modellangebot zu verkleinern. Die Zukunft von vier deutschen Werken ist dem Bericht zufolge ungewiss.
Der CDU-Vorsitzende begrüßte zugleich die Einigung im VW-Aufsichtsrat auf einen Umbau des Konzerns. Ein offener Streit über die Führung wäre angesichts der Herausforderungen für das Unternehmen nicht hilfreich gewesen, erklärte Merz.
Die Krise bei Volkswagen stehe beispielhaft für die schwierige Lage der Automobilindustrie in Deutschland und Europa. Nach der Ankündigung des weiteren Stellenabbaus gab es zusätzliche Reaktionen aus der Politik.
Die Nachricht wurde am 5. September 2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.