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September 5, 2026
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Trump kündigt neue Gespräche über Ukraine-Krieg in Moskau und Kyjiw an

US-Präsident Donald Trump hat einen neuen diplomatischen Vorstoß zur Beendigung des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine angekündigt. Seine Gesandten Jared Kushner und Steve Witkoff sollen mit einem Friedensvorschlag nach Moskau und Kyjiw reisen.

Nach Angaben der US-Nachrichtenseite „Axios“ ist für Samstag ein Treffen der beiden Gesandten mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin geplant. Am Sonntag sollen Kushner und Witkoff anschließend mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj sprechen. Ob Trumps Vorschlag Gebietsabtretungen der Ukraine an Russland vorsieht, blieb offen. Trump sprach lediglich von einer „Idee für den Frieden“.

Die UN-Vollversammlung hat unterdessen für eine stärkere Nutzung von Weltkarten mit realistischeren Größenverhältnissen gestimmt. Eine entsprechende Resolution wurde von 164 Mitgliedstaaten unterstützt, sechs Länder enthielten sich. Nur die USA stimmten dagegen.

Die von Togo und der Afrikanischen Union eingebrachte Resolution empfiehlt internationale Organisationen und Staaten, künftig Darstellungen vom Typ „Equal Earth“ zu verwenden. Diese sollen die tatsächlichen Größen der Kontinente besser wiedergeben als die häufig genutzte Mercator-Projektion.

Im Jemen sind bei schweren Kämpfen zwischen der pro-iranischen Huthi-Miliz und Regierungstruppen seit Donnerstag mehr als 120 Menschen getötet worden. Nach Angaben aus Militär- und Medizinerkreisen starben mindestens 66 Regierungskämpfer, 62 Huthis und ein Zivilist.

Die Huthi hatten einen Vorstoß in Richtung der strategisch wichtigen Meerenge Bab al-Mandab begonnen und Hügel nahe dem Roten Meer eingenommen. Nach Angaben aus dem Jemen soll der Hafen Mocha, der von Regierungstruppen kontrolliert wird, abgeschnitten werden. Bab al-Mandab gehört zu den wichtigsten Schifffahrtsrouten der Welt.

Deutschland und vier weitere EU-Staaten wollen noch in diesem Jahr ein Abkommen mit einem Drittstaat über Abschiebezentren für abgelehnte Asylbewerber schließen. Das sagte Bundesinnenminister Alexander Dobrindt nach Beratungen mit seinen Kollegen aus Dänemark, Österreich, den Niederlanden und Griechenland in Kopenhagen.

Mit möglichen Partnerstaaten außerhalb der Europäischen Union liefen bereits technische Gespräche, erklärte Dobrindt. Dänemark rechnet damit, ab Ende 2027 erstmals Migranten in solche „Return Hubs“ abschieben zu können. Welches Land als Partner infrage kommt, blieb offen. Ende September sollen die Beratungen in München fortgesetzt werden.

Die EU-Erweiterungskommissarin Marta Kos hat aus Protest gegen Serbiens Umgang mit dem verstorbenen Kriegsverbrecher Ratko Mladić einen geplanten Besuch in Belgrad abgesagt. Kos kritisierte die Rückführung von Mladićs Leichnam mit einem serbischen Militärflugzeug und eine geplante Gedenkfeier als Verherrlichung. Dies sei mit den Werten der Europäischen Union unvereinbar.

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier rief bei seinem Bürgerfest in Bonn außerdem zum Schutz der Demokratie und zu einem entschiedeneren Vorgehen gegen den Klimawandel auf. Freiheit, Rechtsstaat und Demokratie müssten gegen ihre Verächter verteidigt werden. Zugleich warnte Steinmeier vor nationaler Abschottung und der Leugnung des Klimawandels.

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