Nach der Insolvenz des ostdeutschen Discounters „Groschen-Markt“ können 22 der insgesamt 41 Filialen weitergeführt werden. Das teilte Insolvenzverwalter Spiekermann mit.
Die meisten der übernommenen Märkte sollen künftig unter einem anderen Namen betrieben werden. Damit bleibt rund die Hälfte der Standorte erhalten.
Auch für einen Teil der Beschäftigten gibt es eine Perspektive. Von ursprünglich 170 Arbeitsplätzen bleiben 80 erhalten. Diese Angabe gehört zur Mitteilung des Insolvenzverwalters.
Der Eigner der Läden hatte im Dezember Insolvenz beantragt. Als Gründe wurden unter anderem die anhaltende Zurückhaltung der Verbraucher beim Konsum sowie der zunehmende Wettbewerb durch Online-Händler genannt.
Die Discounterkette ist vor allem in Ostdeutschland tätig. Die Nachricht wurde am 2. September 2026 im Programm des Deutschlandfunks veröffentlicht.