13 Mitglieder der „Omas gegen Rechts“ aus dem Landkreis Ebersberg wollen am Wochenende nach Magdeburg fahren, um dort vor der Landtagswahl für Demokratie zu werben. Zu der Gruppe gehört auch Judith Ortenburger aus Hohenlinden.
Bei der Wahl in Sachsen-Anhalt dürfen nach den vorliegenden Angaben etwa 1,7 Millionen Menschen ihre Stimme abgeben. Viele Menschen in Deutschland blicken mit Sorge auf den Wahlabend, weil erstmals eine von der AfD geführte Landesregierung möglich wäre.
Ortenburger ist 64 Jahre alt und seit Beginn bei den „Omas gegen Rechts“ engagiert. Vor ihrem Ruhestand arbeitete sie als Diplom-Ingenieurin beim TÜV in München. Außerdem engagierte sie sich für die SPD im Gemeinderat von Hohenlinden.
Die Ebersberger Gruppe will gemeinsam mit anderen „Omas gegen Rechts“ in Magdeburg Präsenz zeigen und für demokratische Werte eintreten. Das Markenzeichen der Bewegung sind große weiße Schirme. Beim Christopher Street Day in Ebersberg wurden sie im Juli auch als Sonnenschutz genutzt.
Der Bericht beschreibt die Reise als Einsatz vor einer Wahl, die nach Einschätzung vieler Beobachter weitreichende politische Folgen haben könnte. Welche konkreten Erwartungen Ortenburger mit dem Wochenende verbindet, wird im vorliegenden Material jedoch nicht näher ausgeführt.
Der Beitrag gehört zu einem Interview mit Judith Ortenburger, das unter dem Titel „Da ist ganz viel Mut und ganz viel Kampfeslust dabei“ angekündigt wird.