Ein Wahlsieg der AfD in Sachsen-Anhalt könnte der Volkswirtschaft des Bundeslandes in den kommenden fünf Jahren erhebliche Schäden zufügen. Nach Berechnungen eines Forscherteams um den Hallenser Ökonomen Reint Gropp würden in diesem Fall 3,2 Milliarden Euro an Wertschöpfung verloren gehen.
Die Untersuchung versucht, die wirtschaftlichen Folgen abzuschätzen, sollte die AfD nach der anstehenden Wahl in Sachsen-Anhalt an die Regierung kommen. Das Ergebnis fällt deutlich aus: Für das Bundesland wäre mit hohen finanziellen Einbußen zu rechnen.
Der Beitrag ist als Kommentar gekennzeichnet. Darin wird die mögliche wirtschaftliche Belastung mit Warnhinweisen auf gesundheitsgefährdenden Genussmitteln verglichen. Zugleich stellt der Autor die Frage, ob solche Berechnungen die Wähler noch überzeugen können, die AfD nicht zu wählen.