RB Leipzig hat den achten und letzten Neuzugang für die kommende Saison verpflichtet. Mittelfeldspieler Neil El Aynaoui wechselt von der AS Rom zum Bundesligaklub. Der 25-Jährige kommt zunächst auf Leihbasis für eine Gebühr von vier Millionen Euro. Leipzig besitzt zudem eine Kaufoption über 25 Millionen Euro.
El Aynaoui erhält in Leipzig die Rückennummer 21. Der Rechtsfuß stand zuletzt mit Marokko bei der Weltmeisterschaft in allen sechs Spielen in der Startelf. Dort spielte er unter anderem an der Seite von Ayyoub Bouaddi, der für Manchester City verpflichtet wurde.
Sport-Boss Marcel Schäfer erklärte, El Aynaoui bringe „viel Laufstärke und Aggressivität“ mit. Zudem sei der Mittelfeldspieler gegen den Ball sehr intensiv und könne mit seiner Spielstärke für Dynamik und Lösungen sorgen. Schäfer betonte außerdem, dass El Aynaoui bei der Weltmeisterschaft seine Qualitäten auf höchstem Niveau gezeigt habe.
Der Neuzugang selbst sieht eine gute Verbindung zwischen seinen Stärken und dem Leipziger Ansatz. Der Spielstil mit hoher Intensität, viel Dynamik und dem Anspruch auf Ballbesitz passe sehr gut zu ihm, sagte El Aynaoui. Die Gespräche mit den Verantwortlichen und Trainer Martín Demichelis hätten ihn von Beginn an überzeugt.
Leipzigs Neuzugänge sind damit Örjan Nyland, Abdoul Koné, Maxime Estéve, Rocco Reitz, Brajan Gruda, Christopher Nkunku, Marc Guiu und Neil El Aynaoui. Gruda und Nkunku kamen ebenfalls auf Leihbasis.
Gleichzeitig vermeldete der Klub weitere Abgänge. Linksverteidiger Joyeux Masanka Bungi wechselt auf Leihbasis mit Kaufoption zu Stuttgart II. Ayodele Thomas schließt sich Nijmegen an. Der 19-Jährige war erst im Winter für 400.000 Euro aus Eindhoven nach Leipzig gekommen und bringt nun rund eine Million Euro Ablöse ein.
Die Transfers von Suleman Sani und El Chadaille Bitshiabu sollen in den nächsten Tagen offiziell werden. Sani wechselt für bis zu acht Millionen Euro zum saudischen Klub Al-Qadsiah. Bitshiabu geht per Leihe zu Galatasaray Istanbul, das eine Kaufoption über 25 Millionen Euro erhält.
Der geplante Wechsel von Arthur Vermeeren ist dagegen vorerst gescheitert. Leipzig arbeitet laut dem Bericht weiterhin an einer Lösung und prüft einen Transfer in Länder mit noch geöffnetem Transferfenster, darunter Österreich, die Türkei, die Schweiz und Saudi-Arabien.