Heute: September 8, 2026

Der 1. FC Union Berlin hat Kastriot Imeri am letzten Tag der Transferperiode offiziell verpflichtet. Der Mittelfeldspieler kommt von den Young Boys Bern und unterschreibt in Köpenick mit der Rückennummer 30.

Imeri traf am Dienstagvormittag an der Alten Försterei ein. Gegen 11.20 Uhr wurde er in einem Pick-up direkt am Kabineneingang vorgefahren und unter anderem von Mannschaftsleiterin Susanne Kopplin empfangen. Anschließend wurden im Stadion die letzten Schritte für den Transfer vorbereitet, darunter auch ein Vorstellungsvideo von der Tribüne.

Währenddessen absolvierte Union-Trainer Mauro Lustrinelli noch das Training mit den übrigen Spielern. Gegen 13 Uhr bestätigte der Verein den Wechsel offiziell – kurz nach dem Ende der öffentlichen Trainingseinheit. Rund zwei Stunden später verließ Imeri das Stadion mit seinem neuen Trikot in der Hand.

Union zahlt für den Mittelfeldspieler laut dem Bericht 2,4 Millionen Euro an die Young Boys. In der vergangenen Saison hatte Imeri bereits unter Lustrinelli gespielt, allerdings auf Leihbasis beim FC Thun. Nach dem Abschied des Trainers zog Thun die Kaufoption für den Spieler nicht.

Die Verbindung zwischen Lustrinelli und Imeri besteht bereits länger. Im Jahr 2020 debütierte der Mittelfeldspieler als U21-Nationalspieler unter dem heutigen Union-Trainer. Imeri erklärte zu seinem Wechsel, der Schritt in die Bundesliga sei für ihn eine große Herausforderung und zugleich eine große Chance. Auch die Aussicht auf eine erneute Zusammenarbeit mit Lustrinelli sei für ihn ein wichtiger Faktor gewesen.

Union gab am selben Tag außerdem den Wechsel von Ilyas Ansah zu Hull City bekannt. Der Stürmer wechselt für 18 Millionen Euro nach England, weitere sechs Millionen Euro könnten durch Bonuszahlungen hinzukommen.

Auch das Frauenteam erhielt Verstärkung. Lina Hausicke, die zuvor Kapitänin von Werder gewesen war, schließt sich künftig der Mannschaft von Trainerin Marie-Louise Eta an. Die Mittelfeldspielerin bringt die Erfahrung aus 192 Bundesliga-Spielen mit.

Zudem wird Oluwaseun Ogbemudia erneut verliehen. Nach seinem kurzen Sommeraufenthalt bei Union kehrt er für die kommende Saison zu Waldhof zurück. Bereits in der Rückrunde hatte er auf Leihbasis in Mannheim gespielt und dort 16 Drittliga-Partien bestritten. Mit Waldhof gewann Ogbemudia außerdem den Badischen Landespokal.

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