Frauen sind in den Landtagen der deutschen Bundesländer weiterhin deutlich unterrepräsentiert. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes entfällt etwa ein Drittel der Sitze auf weibliche Abgeordnete.
Im Vergleich zum Vorjahr ist der Anteil nur leicht gestiegen – um 0,2 Prozentpunkte. Als Grund für die Veränderung wird vor allem die von den Grünen gewonnene Wahl in Baden-Württemberg im März genannt. Dort sind nun anteilig mehr Frauen im Landtag vertreten.
Zwischen den Bundesländern bestehen deutliche Unterschiede. Den niedrigsten Frauenanteil weist der Bayerische Landtag mit 25 Prozent auf. In Sachsen und Sachsen-Anhalt liegt der Anteil jeweils bei knapp 28 Prozent.
Deutlich höher ist der Frauenanteil in der Hamburgischen Bürgerschaft. Dort ist fast die Hälfte der Abgeordneten weiblich.
Im Deutschen Bundestag liegt der Frauenanteil aktuell bei 32 Prozent. Die vorliegenden Angaben wurden vom Statistischen Bundesamt in Wiesbaden mitgeteilt.