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September 1, 2026
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Sturzflut im Himalaya: Mehr als 1.000 Tote in Nepal und Tibet

Nach der verheerenden Sturzflut im Himalaya ist die Zahl der Todesopfer in Nepal und Tibet auf mehr als 1.000 gestiegen. Die Suche nach Überlebenden und weiteren Opfern dauert an.

Fast 5.000 Menschen gelten weiterhin als vermisst. Unter ihnen sind nach Angaben aus dem Unglücksgebiet Hunderte Arbeiter von Wasserkraftwerken, die in verschütteten Tunneln vermutet werden. Rettungskräfte suchen nach ihnen. Auf beiden Seiten der Grenze werden zudem mehrere Hundert Ausländer vermisst.

In Nepal konnten die Einsatzkräfte bislang mindestens 11.814 Menschen retten. Hubschrauber und andere Luftfahrzeuge brachten Hilfe in eingeschlossene Gemeinden. Überschwemmungen und Erdrutsche hatten Straßen und Brücken zerstört und dadurch den Zugang zu mehreren Gebieten erschwert.

Ausgelöst worden waren die Sturzfluten durch einen Gletscherabbruch. In Teilen der besonders betroffenen Regionen regnet es weiterhin. Das verschärft die Lage nach Einschätzung der Hilfsorganisation Save the Children zusätzlich.

Die Organisation warnte vor dem Ausbruch gefährlicher Krankheiten. Mitarbeiter berichteten von katastrophalen Bedingungen in dem Unglücksgebiet. Viele Quellen seien verunreinigt, deshalb fehle es den Menschen an sauberem Trinkwasser.

Die Behörden und Rettungskräfte setzen ihre Suche nach Vermissten fort. Die Zahl der Toten und Vermissten kann sich damit weiter verändern.

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