Ein Auftritt des Rappers Dahabflex in Berlin-Neukölln sorgt im Berliner Wahlkampf für Kritik an der Linkspartei. Hintergrund sind gerappte Todeswünsche gegen Israel. Die Berliner Linke, die in den Umfragen führt, muss sich deshalb erneut von den Neuköllner Parteikollegen distanzieren.
Der Vorfall belastet die Partei im Wahlkampf. Nach dem Auftritt steht insbesondere die Berliner Linke unter Erklärungsdruck. Der Bericht ordnet den Streit in den Zusammenhang mit Antisemitismus im Berliner Wahlkampf ein.
Auch mögliche politische Partner reagieren zurückhaltend. Zwei mögliche Koalitionspartner gingen nach den Äußerungen auf Distanz zur Linkspartei. Welche konkreten Konsequenzen daraus für mögliche Koalitionsverhandlungen entstehen, geht aus dem vorliegenden Material nicht hervor.
Der Rapper wird in dem Bericht als Dahabflex bezeichnet. Weitere Einzelheiten zu seinem Auftritt oder zu den Reaktionen der beteiligten Parteien liegen in der vorliegenden Fassung nicht vor.