In Leinefelde-Worbis in Thüringen sind Metallnadeln in Halloween-Süßigkeiten entdeckt worden. Kinder hatten die Süßigkeiten am Samstagabend im Stadtteil Wintzingerode an mehreren Haustüren gesammelt.
Nach Angaben der Polizei besteht derzeit der Verdacht, dass die Süßigkeiten absichtlich präpariert wurden. Woher die betroffenen Süßwaren genau stammten, ließ sich bislang nicht nachvollziehen.
Die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen und ein Strafverfahren wegen des Verdachts der versuchten gefährlichen Körperverletzung eingeleitet. Verletzte waren zunächst nicht bekannt.
Eltern in der Region wurden aufgefordert, die Halloween-Süßigkeiten ihrer Kinder vor dem Verzehr sorgfältig zu überprüfen. Leinefelde-Worbis liegt im thüringischen Kreis Eichsfeld.
Auch in Rheinland-Pfalz wurde in derselben Nacht ein ähnlicher Fund bekannt. In Appenheim im Landkreis Mainz-Bingen entdeckte ein Junge zwei winzige Magnete, die an einem Kaubonbon befestigt waren. Auch in diesem Fall wird ermittelt.
Vorfälle mit manipulierten Halloween-Süßigkeiten werden immer wieder berichtet. In Deutschland bleibt Halloween zugleich ein bedeutendes Geschäft für den Einzelhandel. Der Handelsverband Deutschland (HDE) rechnet in diesem Jahr mit Umsätzen von 537 Millionen Euro. Das wären 3,3 Prozent mehr als im Vorjahr.
Nach einer vom HDE beim Marktforschungsinstitut Köln in Auftrag gegebenen Umfrage wollten 51,2 Prozent der Befragten zu Halloween Süßigkeiten kaufen. Dahinter folgten Dekorationsartikel mit 45,1 Prozent und Kostüme mit 39,6 Prozent. Befragt wurden mehr als 1000 Menschen im Alter von 18 bis 69 Jahren.

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