ARD-Serie rekonstruiert den Anschlag am Berliner Breitscheidplatz

Die ARD-Thrillerserie „Breitscheidplatz 19/12“ befasst sich mit dem Terroranschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt am 19. Dezember 2016. Im Mittelpunkt steht die Frage, ob die Tat hätte verhindert werden können.

Damals raste der Terrorist Anis Amri mit einem Lkw in den Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz. Dreizehn Menschen wurden getötet, rund 70 weitere teilweise schwer verletzt.

Nach dem Anschlag blieb die Frage, warum die Behörden Amri nicht stoppen konnten. Nach Angaben des vorliegenden Materials hatten die Ermittler ihn bereits im Visier. Die Serie zeichnet nach, wie die Behörden dem späteren Attentäter auf der Spur waren.

Gleichzeitig stellt die Produktion dar, warum es dennoch nicht gelang, den Anschlag zu verhindern. Damit erzählt „Breitscheidplatz 19/12“ ein tragisches Kapitel deutscher Geschichte aus der Perspektive der Ermittlungen und der behördlichen Entscheidungen.

In der Serie ist Albrecht Schuch zu sehen. Der Kinodarsteller wurde unter anderem durch seine Rolle in „Im Westen nichts Neues“ bekannt.

Die Produktion greift den Anschlag nicht nur als historisches Ereignis auf, sondern konzentriert sich auf die Abläufe vor der Tat und die offene Frage nach möglichen Versäumnissen. Im Zentrum steht dabei die Rekonstruktion des Falls und der Umgang der Behörden mit den Erkenntnissen über Amri.


Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert