FC Bayern hält an Fußballpause für Vincent Kompany fest

Vincent Kompany darf sich wegen seiner Hirnhautreizung weiterhin nicht mit Fußball beschäftigen. Der Trainer des FC Bayern befindet sich seit seinem Zusammenbruch auf dem Trainingsgelände vor einer Woche in ärztlicher Behandlung.

Nach seiner Entlassung aus dem Krankenhaus wird die Hirnhautreizung medikamentös behandelt. Zudem wurde dem Belgier zu Hause absolute Ruhe verordnet. Gespräche über Taktik, Analysen oder Aufstellungen sind deshalb weiterhin tabu.

Interimstrainer Aaron Danks erklärte am Freitagvormittag auf der Pressekonferenz an der Säbener Straße, dass er mit Kompany nicht über Fußball sprechen dürfe. Auf die Frage, ob solche Gespräche inzwischen wieder möglich seien, antwortete Danks: „Nein, absolut nicht. Ganz und gar nicht.“

Nach Angaben von Danks habe er von Max Eberl und Christoph Freund die klare Anweisung erhalten, Kompany mit nichts anderem als seiner Gesundheit und der Zeit mit seiner Familie zu beschäftigen. Auch wenn der Cheftrainer bei Telefonaten oder Besuchen selbst über Fußball sprechen sollte, werde Danks nicht darauf eingehen.

Der FC Bayern nimmt die ärztlichen Vorgaben nach den Angaben des Interimstrainers sehr ernst. Kompany habe den Rat erhalten, sich vollständig auszukurieren. Vor seiner Erkrankung soll er einen Virus-Infekt verschleppt und nicht ausreichend auf seine Gesundheit geachtet haben. Als Beispiel wurden zu wenige Schlafphasen durch nächtliche Videoanalysen genannt.

Danks betonte, dass er und die anderen Mitarbeiter des Vereins die Fußballpause konsequent einhalten. „Wir möchten, dass er sich ausruht und sich gut erholt, damit er, wenn er zu uns zurückkommt, wieder voll leistungsfähig ist und uns bestmöglich helfen kann“, sagte der Interimstrainer.

Der FC Bayern bereitet sich unterdessen auf das Bundesliga-Topspiel gegen Dortmund am Samstag um 18.30 Uhr vor. Die Partie wird bei Sky übertragen.


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