Ermittlungen bei Volkssolidarität Saale-Kyffhäuser wegen mutmaßlicher Millionen-Untreue

Bei der Volkssolidarität Saale-Kyffhäuser ermittelt die Staatsanwaltschaft wegen des Verdachts der besonders schweren Untreue. Im Mittelpunkt stehen drei frühere Spitzenfunktionäre des Sozialverbands.

Nach den vorliegenden Angaben geht es um mutmaßlich verschwundene Millionenbeträge. Die Ermittlungen laufen seit zwei Jahren. Fahnder sollen in diesem Zusammenhang Büros und Wohnungen durchsucht haben.

Besonders brisant ist, dass einer der Beschuldigten weiterhin als Vorstandsmitglied im Impressum des Verbands geführt wird. Damit steht ein früherer Spitzenfunktionär trotz der laufenden Ermittlungen nach wie vor in offizieller Verbindung zur Organisation.

Der Fall betrifft einen Verband, der sich unter anderem um Kinder, Senioren und hilfsbedürftige Menschen kümmert. Wie die mutmaßlichen Vorgänge abliefen, geht aus den vorliegenden Informationen nicht im Detail hervor.

Nach den Angaben droht eine Verjährung des möglichen Schadens. Zugleich soll die Volkssolidarität die mutmaßlich veruntreuten Millionen bislang offenbar nicht zurückfordern.

Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft dauern an. Bislang gilt für die Beschuldigten die Unschuldsvermutung.


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