Michael Schanze hat nach monatelanger Suche eine neue Wohnung gefunden. Der 79-jährige Moderator muss deshalb voraussichtlich nicht in eine Seniorenresidenz ziehen, die er zuvor als mögliche Alternative erwogen hatte.
Nach Informationen der „tz“ soll sich die neue Bleibe im Münchner Stadtteil Obermenzing befinden. Dort hatte Schanze in den vergangenen 13 Jahren in einem Haus gewohnt. Dieses muss er verlassen, weil es abgerissen werden soll.
Der Moderator hatte seine schwierige Wohnsituation im Frühjahr 2026 öffentlich gemacht. Sein Mietvertrag war zu diesem Zeitpunkt bereits gekündigt. Bis zum Ende des Jahres müsse er das Haus geräumt haben, erklärte Schanze damals.
Die Suche nach einer passenden Wohnung erwies sich aus mehreren Gründen als schwierig. Schanze leidet an einer fortschreitenden Nervenerkrankung, weshalb für ihn viele Treppenstufen nicht infrage kommen. Außerdem benötigt er ausreichend Platz für einen Konzertflügel.
Der Flügel ist für Schanze auch ein Arbeitsgerät, da er als Musical-Komponist tätig ist. In seinem bisherigen Haus stehen drei Instrumente. Auf zwei davon könne er verzichten, hatte er im September der Zeitschrift „Das Neue Blatt“ erklärt. Für einen einzelnen Flügel müsse die neue Wohnung dennoch mindestens 100 Quadratmeter groß sein.
Mit näher rückendem Auszugstermin war die Sorge des Moderators größer geworden, keine geeignete Bleibe zu finden. Falls die Wohnungssuche erfolglos bleiben sollte, hatte er gegenüber „Das Neue Blatt“ auch einen Umzug in eine Seniorenresidenz als Plan B genannt.
Diese Möglichkeit scheint nun nicht nötig zu sein. In seinem rund 200 Quadratmeter großen Haus mit Garten hatte der frühere Moderator der Sendung „1, 2 oder 3“ seit 13 Jahren gelebt. Seit dem Tod seiner Partnerin Uschi im Jahr 2024 wohnte Schanze dort allein.

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