Eine 65-jährige Frau ist nach einem Haiangriff am Orient Beach in Südafrika gestorben. Die Frau wurde nach Angaben der Behörden schwer verletzt, als sie mit einer Gruppe im Wasser schwamm.
Der Vorfall ereignete sich in KuGompo, einer Stadt, die früher East London hieß. Andere Schwimmer sollen den Schwanz und die Rückenflosse eines Hais bemerkt haben. Nach Angaben lokaler Medien erlitt die Frau schwere Verletzungen an der rechten Körperseite, vom Arm bis zum Bein.
Die Polizei wurde am Morgen gegen 7 Uhr zu dem Strand gerufen. Die Einsatzkräfte fanden die 65-Jährige mit offenen Wunden vor. Sie überlebte ihre Verletzungen nicht.
Die umliegenden Strände wurden nach dem Angriff gesperrt. Die Bewohner der Stadt wurden aufgefordert, das Wasser vorerst zu meiden.
Die Frau soll regelmäßig schwimmen gegangen sein. Zum Zeitpunkt des Angriffs befand sie sich gemeinsam mit einer Gruppe im Wasser.
Haiangriffe auf Menschen sind selten. Nach Angaben des International Shark Attack File der University of Florida wurden im vergangenen Jahr weltweit 65 unprovozierte Angriffe registriert. Die meisten davon verliefen nicht tödlich, neun Menschen starben jedoch infolge der Attacken.
Fünf dieser Todesfälle ereigneten sich in Australien. Bei den Opfern handelte es sich laut der Studie vor allem um Surfer. Demgegenüber werden nach Angaben der Quelle jedes Jahr etwa 100 Millionen Haie von Menschen getötet.

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