Jalen Hurts ist an einer tiefen Venenthrombose und beidseitigen Lungenembolien erkrankt. Der Quarterback der Philadelphia Eagles muss deshalb um einen weiteren Einsatz in der laufenden NFL-Saison bangen.
Nach Angaben der Eagles hatte sich ein Blutgerinnsel aus der Wade bis in die Lunge ausgebreitet. Hurts sei klinisch stabil und habe keine signifikanten funktionellen Einschränkungen. Behandelt wird der 28-Jährige mit Blutverdünnern.
Solange Hurts die Medikamente einnehmen muss, darf er weder Football spielen noch an Kontakttraining teilnehmen. Wann der Quarterback wieder eingesetzt werden kann, ist derzeit ungewiss.
Verletzt hatte sich Hurts zwei Wochen zuvor in der Partie gegen die Los Angeles Rams. Dabei traf ihn ein Gegenspieler mit dem Stollenschuh im Wadenbereich. Anschließend reiste Hurts mit dem Team nach London zum Spiel gegen die Jacksonville Jaguars.
Vor dieser Partie stellten die Ärzte bei einer Untersuchung das Blutgerinnsel in der Wade fest. Nach einem Bericht des US-Sportsenders ESPN verbrachte Hurts die Nacht bis vier Uhr morgens in einem Londoner Krankenhaus. Trotzdem erhielt er von den Teamärzten die Freigabe für das NFL-Spiel.
Die Eagles verloren die Partie mit 17:19. Hurts warf dabei 40 Pässe. Nach seiner Rückkehr nach Philadelphia wurde der Quarterback behandelt und nahm am darauffolgenden Mittwoch wieder am Training teil.
Bei einer weiteren Untersuchung stellten die Ärzte jedoch fest, dass sich das kleine Blutgerinnsel bewegt hatte. Daraufhin setzten die Eagles Hurts auf die Verletztenliste. Im Spiel gegen die Carolina Panthers am Sonntag fehlte er bereits.
Thrombosen und Embolien können nach Angaben des Berichts tödlich enden, wenn sie unentdeckt bleiben und nicht rechtzeitig behandelt werden. Die Eagles zeigten sich dennoch optimistisch und erwarten eine vollständige Genesung ihres Quarterbacks.

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