Ein Elch hat am Sonntag auf der A13 in Brandenburg über mehrere Stunden für gefährliche Situationen gesorgt. Das Tier bewegte sich zwischen den Anschlussstellen Groß Köris und Teupitz auf der Autobahn sowie am Fahrbahnrand.
Erstmals wurde der Elch gegen 15.50 Uhr in Fahrtrichtung Dresden gemeldet. Die Behörden warnten vor einem Tier auf der Fahrbahn und forderten Autofahrer zu besonderer Vorsicht auf.
Gegen 19.02 Uhr tauchte der Elch erneut auf der Autobahn auf. Dabei kam es nach den vorliegenden Informationen beinahe zu einem Zusammenstoß mit einem Fahrzeug. Die Warnungen wurden daraufhin nochmals verschärft.
Erst gegen 20.18 Uhr gab die Polizei Entwarnung. Um den Elch von der Fahrbahn zu treiben, sperrten die Beamten die A13 am Abend kurzzeitig vollständig.
Anschließend durchbrach das Tier den Wildschutzzaun und flüchtete in den Schweriner Forst im Landkreis Dahme-Spreewald. Wie lange die Sperrung genau dauerte, geht aus den vorliegenden Angaben nicht hervor.
Elch-Sichtungen sind in Deutschland weiterhin selten. In Brandenburg wurden bis Ende 2025 insgesamt 229 Meldungen registriert. Im Sommer 2026 hielten sich zeitweise fünf Elche gleichzeitig in dem Bundesland auf.
Ausgewachsene Tiere können mehrere Hundert Kilogramm wiegen. Zusammenstöße mit ihnen gelten deshalb als besonders gefährlich. In Brandenburg wurde erst im Juni dieses Jahres ein Elch neben dem Autobahndreieck Spreeau gefilmt.

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