In ihrem neuen Buch „Meine Ahnin, die Hexe, und ich“ beschäftigt sich die Autorin Juliane Schiemenz mit der Geschichte einer Vorfahrin, die als Hexe gebrandmarkt und hingerichtet wurde.
Nach den vorliegenden Angaben hatte die Ahnin gegen die historische Ordnung rebelliert. Schiemenz verbindet ihre Geschichte mit der Frage, welche Spuren vergangener Zeiten bis in die Gegenwart reichen.
Dabei richtet die Autorin den Blick auch auf die anhaltende Gewalt gegen Frauen. Frauen würden heute zwar nicht mehr auf dem Scheiterhaufen verbrannt, könnten aber weiterhin auf metaphorische Weise „verbrannt“ werden.
Das Buch thematisiert damit sowohl die Verfolgung unangepasster Frauen in der Vergangenheit als auch den Umgang mit Frauen in der Gegenwart.

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