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September 7, 2026
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Neun weitere mutmaßliche Sprengvorrichtungen nahe Umspannwerk in Sachsen entdeckt

In Sachsen hat die Polizei neun weitere selbstgebaute Sprengvorrichtungen entdeckt. Nach Angaben des Landeskriminalamts und der Generalstaatsanwaltschaft Dresden befanden sie sich unmittelbar an Hochspannungstrassen nahe dem Umspannwerk Graustein bei Görlitz.

Die Behörden gehen davon aus, dass die Vorrichtungen für Anschläge auf die Stromversorgung aufgestellt wurden. Ähnliche Fälle waren bereits in den vergangenen Tagen bekannt geworden.

Der Tatverdächtige befindet sich seit der vergangenen Woche auf der Flucht. Ein Großeinsatz im Hambacher Forst nahe Köln blieb am Sonntag erfolglos. Bereits am Freitag hatten Einsatzkräfte in der Wohnung des Mannes Sprengstoff gefunden.

Die Ermittlungen erstrecken sich neben Sachsen auch auf Nordrhein-Westfalen und Brandenburg. In allen drei Bundesländern wird weiterhin Braunkohle abgebaut und zur Stromerzeugung genutzt.

Ausgangspunkt der Fahndung sind zwei Bekennerschreiben. Darin wird als Motiv der Kampf gegen die Stromerzeugung aus fossilen Brennstoffen genannt.

Die Angaben stammen aus einer am 7. September 2026 im Deutschlandfunk ausgestrahlten Nachricht.

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