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Nepal: Zwei Wasserkraftwerk-Mitarbeiter nach neun Tagen gerettet

Nach neun Tagen unter Trümmern sind in Nepal zwei Mitarbeiter eines Wasserkraftwerks aus einem verschütteten Schacht gerettet worden. Rettungskräfte zogen die Männer am Freitag aus dem Tunnelsystem. Anschließend wurden sie in ein Militärkrankenhaus in der Hauptstadt Kathmandu geflogen.

Videos der nepalesischen Armee zeigen den Einsatz. Kurz nach der Rettung sprach ein Soldat mit einem der Männer. Der Arbeiter berichtete, er habe im Kontrollraum gearbeitet. Dort hätten sich zum Zeitpunkt der Katastrophe 40 oder 45 Menschen aufgehalten, obwohl normalerweise vier bis sechs Personen dort arbeiteten.

Der Mann erklärte, seine Aufgabe sei es gewesen, die anderen zu retten. Dadurch habe er Zeit verloren und den Bereich selbst nicht mehr verlassen können. „Als ich im Tunnel gefangen war, habe ich ein Mantra gesungen“, sagte der gerettete Arbeiter.

Nach Angaben der Behörden wurden elf aktive oder noch im Bau befindliche Wasserkraftwerke von Wasser- und Geröllmassen getroffen. In den Tunnelsystemen werden weiterhin Hunderte Beschäftigte vermutet.

Die Rettung der beiden Männer weckt nach Angaben des Berichts die Hoffnung, weitere Überlebende zu finden. Die bestätigte Zahl der Todesopfer in Nepal und Tibet ist inzwischen auf mehr als 1300 gestiegen. Knapp 4800 Menschen werden noch vermisst.

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