Die Schweiz steht vor dem Abschluss eines umfassenden Digitalisierungsprogramms für Zoll und Grenzsicherung. Das zuständige Bundesamt teilte mit, dass das Informatik-Transformationsprogramm Ende Dezember planmäßig fertiggestellt werden soll.
Mit der Digitalisierung der Zollabfertigung will der Bund seine Einnahmen effizienter erheben. Zugleich sollen die Zahl der tatsächlichen Kontrollen von Lastwagenfahrern und die Wartezeiten an der Grenze verringert werden.
Nach Angaben von Finanzministerin Keller-Sutter können durch die Reform außerdem die Regulierungskosten für Unternehmen sinken. Erwartet wird eine jährliche Entlastung der Wirtschaft von umgerechnet 132 Millionen Euro.
Das Schweizer Reformprogramm trägt den Namen „Dazit“ und wurde 2018 gestartet. Die Kosten belaufen sich bislang auf umgerechnet rund 420 Millionen Euro.
Die Angaben wurden am 3. September 2026 im Deutschlandfunk veröffentlicht.