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September 3, 2026
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Macron eröffnet in London Ausstellung des Bayeux-Wandteppichs

Der französische Präsident Emmanuel Macron hat in London eine Ausstellung des berühmten Bayeux-Wandteppichs eröffnet. Bei der Feier im British Museum war auch der britische König Charles III. anwesend. Der 68 Meter lange mittelalterliche Wandbehang gehört zum Unesco-Weltkulturerbe.

Macron sagte, er hoffe auf Beziehungen zwischen Frankreich und Großbritannien, die „so eng wie die Fäden“ des fast tausend Jahre alten Teppichs seien. Charles bezeichnete die Leihgabe als „wertvolles Symbol des Vertrauens“.

Der Bayeux-Wandteppich schildert in 58 Szenen die Geschichte Wilhelms des Eroberers. Dargestellt ist unter anderem, wie er den Ärmelkanal überquerte und den englischen König Harold II. 1066 in der Schlacht von Hastings besiegte.

Das Kunstwerk weist 30 Risse und fast 10.000 Löcher auf. Vor dem Transport von Frankreich nach London hatten deshalb einige Experten Bedenken geäußert. Im Wandbehang sind mehr als 600 Menschen und 200 Pferde zu sehen. Eine Szene zeigt mehrere Männer, die auf einen Kometen weisen, der später als Halleyscher Komet identifiziert wurde.

Die Leihgabe gilt als diplomatische Geste zur Bekräftigung der französisch-britischen Freundschaft. Im British Museum wird der Teppich in einer eigens angefertigten flachen Vitrine präsentiert.

Nach Angaben des Berichts war die Ausstellung bereits bis zum Ende des Jahres ausverkauft. Beim Vorverkauf setzte das Museum zehntausende Eintrittskarten ab. Die Schau soll bis Juli 2027 laufen.

Die Kosten für die Ausstellung betragen laut einem Bericht der „Financial Times“ 5,8 Millionen Euro. Finanziert wird sie vom British Museum und von Sponsoren. Die Meldung wurde am 3. September 2026 im Programm Deutschlandfunk ausgestrahlt.

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