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September 3, 2026
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Israels Verteidigungsminister bringt Umsiedlung der Gaza-Bevölkerung erneut ins Spiel

Israels Verteidigungsminister Israel Katz hat eine Umsiedlung der Bevölkerung des Gazastreifens erneut als mögliche Lösung bezeichnet. Der Likud-Politiker äußerte sich dazu auf einer Konferenz zum Thema Demokratie und Gesellschaft.

Nach Katz’ Darstellung gebe es letztlich keine andere Lösung für den Gazastreifen. Wohin die Menschen gebracht werden könnten, müsse noch von der US-Regierung geklärt werden.

Einen ähnlichen Plan hatte US-Präsident Donald Trump Anfang des vergangenen Jahres vorgestellt. Demnach sollten rund zwei Millionen Menschen den Gazastreifen verlassen. Anschließend sollte das Gebiet nach seinen Vorstellungen in ein Luxus-Urlaubsresort umgewandelt werden.

Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu schloss unterdessen bei einem Truppenbesuch im Gazastreifen erneut einen Abzug israelischer Soldaten aus dem Palästinensergebiet aus.

Eine Zwangsumsiedlung von Zivilisten in besetzten Gebieten gilt nach den Genfer Konventionen als Kriegsverbrechen. Die Nachricht wurde am 3. September 2026 im Programm des Deutschlandfunks ausgestrahlt.

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