Die deutsche Chemie- und Pharmaindustrie hat ihren Umsatz im zweiten Quartal trotz internationaler Krisen um 7,3 Prozent erhöht. Das teilte der Branchenverband VCI mit.
Als Gründe nannte der Verband eine leicht gestiegene Produktion sowie höhere Preise für die Produkte. Nach Angaben des VCI führte der Iran-Krieg zudem dazu, dass viele Kunden ihre Lagerbestände aufstockten. Dies habe das Produktionswachstum begünstigt.
Gleichzeitig bleiben die Produktionsanlagen der Branche mit einer Auslastung von rund 73 Prozent unter dem Durchschnitt. Der VCI warnte deshalb davor, die jüngste positive Entwicklung als Trendwende zu bewerten.
Die Nachricht wurde am 3. September 2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.