Maxim Biller legt mit »Schwarze Samstage« ein neues Buch vor, das ausdrücklich kein Roman ist. Stattdessen beschreibt der Autor darin eine ehrliche Bestandsaufnahme angesichts der Folgen des Terrorüberfalls vom 7. Oktober.
Biller, der als scharfzüngiger Besserwisser gilt, wollte nach den vorliegenden Angaben keine Romane mehr schreiben. In seinem neuen Werk zeigt er sich jedoch ratlos und richtet den Blick auf die eigene Haltung und Wahrnehmung.
»Schwarze Samstage« steht damit für eine ungewohnte Seite des Autors: Im Mittelpunkt stehen nicht literarische Erfindungen, sondern die Auseinandersetzung mit den Folgen des Angriffs und die Selbsterforschung eines Schriftstellers, der sonst für pointierte Urteile bekannt ist.
Der Beitrag über das Buch gehört zur Ausgabe 37/2026 des SPIEGEL und wurde am 3. September 2026 veröffentlicht.