Heute: September 8, 2026

Bayern-Kabine nach Pokalsieg: Essensreste, Ablaufpläne und kuriose Fundstücke

Nach dem 4:1-Sieg des FC Bayern im DFB-Pokal beim VfL Osnabrück hat die „Bild“ Einblicke in die Kabine der Münchner veröffentlicht. Die Aufnahmen zeigen unter anderem übrig gebliebene Verpflegung, detaillierte Ablaufpläne und einen ungewöhnlichen Fund im Nebenraum.

Auf den großen weißen Tischen in der Kabine standen nach dem Spiel noch zahlreiche Lebensmittel. Nach Angaben der „Bild“ waren unter anderem „Wassermelone, Ananas, Apfelspalten, Bananen und Kuchen“ übrig. Daneben befanden sich Shakes, Wasser, Sportgetränke und mehrere Becher.

Auf dem lilafarbenen Boden waren außerdem nasse Stellen und weitere Spuren des Pokalabends zu sehen. Die Mannschaft hatte die Kabine an der Bremer Brücke nach der Partie offenbar nicht vollständig aufgeräumt verlassen.

Besonders detailliert geben die herumliegenden Ablaufpläne Auskunft über die Organisation beim deutschen Rekordmeister. Demnach begann die Ausrüstungskontrolle um 20.37.30 Uhr und endete drei Minuten später. Um 20.41 Uhr ging es zum Einlaufen, vier Minuten danach wurde die Partie angepfiffen.

Neben den Ablaufplänen lag auch der offizielle Spielbogen mit der Startelf und der Ersatzbank. Auf dem Dokument waren bei mehreren Spielern handschriftliche Markierungen zu sehen. Im Verlauf der Partie wechselte Trainer Vincent Kompany Alphonso Davies, Lennart Karl, Aleksandar Pavlović, Konrad Laimer und Bara Sapoko Ndiaye ein.

Auch der Zeitpunkt der Abreise wird in dem Bericht beschrieben. Michael Olise verließ die Kabine demnach als Letzter um 23.31 Uhr. Der französische Offensivspieler hatte zuvor beim 4:1 auf dem Platz das 3:1 erzielt. Mehrere Bayern-Spieler warteten zu diesem Zeitpunkt bereits seit rund einer halben Stunde im Mannschaftsbus. Auch Kompany war vor Olise eingestiegen. Kurz nachdem der Franzose den Bus erreicht hatte, machte sich die Mannschaft auf den Rückweg.

Für einen kuriosen Anblick sorgte schließlich der Nebenraum der Kabine. Zwischen Waschbecken und Dusche standen mehrere Fahrradergometer für die Profis. Auf dem Boden davor lag zudem eine rote Unterhose. Wem sie gehörte, blieb offen.

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