Bei den Filmfestspielen von Venedig feiert Martin McDonaghs neuer Film „Wild Horse Nine“ seine Premiere. Der Streifen wird als möglicherweise bester Film des Regisseurs bezeichnet, dessen Werk insgesamt für seine besondere Qualität und seinen schwarzen Humor bekannt ist.
Im Mittelpunkt steht die Figur Chris, gespielt von John Malkovich. Chris ist ein Geheimagent, der keine Lust mehr auf Geheimnisse hat. Weitere Einzelheiten zur Handlung werden in dem vorliegenden Bericht nicht genannt.
McDonagh ist zur Premiere in Venedig anwesend. Das Treffen mit dem Regisseur findet im Umfeld der Filmfestspiele statt, die am Lido di Venezia ausgetragen werden. Der Bericht beschreibt die Anreise vom Grand Hotel „Excelsior“ in Richtung Altstadt über die Lagune.
Venedig wird dabei als Ort mit einer besonderen Nähe zu Themen wie Tod und Abschied dargestellt. Als literarischer Bezugspunkt dient Thomas Manns Novelle „Tod in Venedig“, in der das Grand Hotel „Excelsior“ ebenfalls eine Rolle spielt. Der Text verbindet diese kulturelle Erinnerung mit der Reise zur Premiere von „Wild Horse Nine“.
Im Zentrum des Beitrags steht jedoch McDonaghs neuer Film und die Begegnung mit dem Regisseur. Die Beschreibung ordnet das Werk dem für McDonagh charakteristischen Bereich der dunklen Komik zu. „Wild Horse Nine“ gehört damit zu den Filmen, die bei den diesjährigen Filmfestspielen von Venedig besondere Aufmerksamkeit erhalten.