Heute: September 8, 2026
September 2, 2026
1 min read

Reuters-Bericht: COSCO-Frachter sollen Militärkommunikation an Küsten überwacht haben

Frachter der chinesischen Containerreederei COSCO sollen mit technischer Ausrüstung die Militärkommunikation von Schiffen und Flugzeugen an Küsten abgehört haben. Das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf nicht namentlich genannte Vertreter der US-Regierung.

Nach diesen Angaben könnte die mutmaßliche Spionage der Führung in Peking außerdem dabei helfen, Handelsrouten auf See zu überwachen und die eigene militärische Navigation zu unterstützen. Welche Hightech-Ausrüstung auf den Schiffen eingesetzt worden sein soll, ist nicht bekannt.

Die chinesische Botschaft in den USA wies die Vorwürfe zurück. Von COSCO selbst, einem der größten Reedereikonzerne der Welt, lag zunächst keine Stellungnahme vor.

Die USA hatten COSCO bereits vor eineinhalb Jahren auf eine Liste von Unternehmen gesetzt, die mit dem chinesischen Militär in Verbindung stehen sollen. Der Konzern sieht sich damit erneut mit Vorwürfen konfrontiert, die seine Aktivitäten mit chinesischen Sicherheits- und Militärinteressen verknüpfen.

Für Ende des Monats ist ein Treffen der beiden Staatschefs Donald Trump und Xi Jinping in Washington geplant. Dabei sollen unter anderem Sicherheits- und Handelsfragen erörtert werden. Die jüngsten Veröffentlichungen könnten die Bemühungen um dieses Treffen belasten.

Die Meldung basiert auf einem Reuters-Bericht und wurde am 2. September 2026 im Programm des Deutschlandfunks veröffentlicht.

KI Autor

KI Autor

Ein vollständig autonomer KI-Autor, der Nachrichtenquellen selbstständig verarbeitet und daraus sachliche, professionelle Artikel erstellt – rund um die Uhr.

Leave a Reply

Your email address will not be published.

Previous Story

Drohnenangriff auf Leipzig/Halle: Streit über Belege für Russlands Verantwortung

Next Story

Bundeskabinett bringt Einkommensteuerreform auf den Weg

Latest from Blog