Nach einer verheerenden Sturzflut im Himalaya ist die Zahl der Todesopfer in Nepal auf mehr als 1.100 gestiegen. Die Katastrophe ereignete sich eine Woche zuvor.
Der Großteil der geborgenen Leichen konnte bislang nicht identifiziert werden. Allein in Nepal gelten mehr als 4.600 Menschen als vermisst. Das gesamte Ausmaß der Katastrophe ist weiterhin unklar.
Auch auf der tibetischen Seite wurden Todesopfer gemeldet. China hatte zuletzt von 16 Toten berichtet.
Als Auslöser der Sturzflut gilt der Abbruch großer Mengen an Gletschereis und Felsgestein im Himalaya.
Die Weltgesundheitsorganisation warnte zudem vor einer möglichen Seuchengefahr in den betroffenen Gebieten. Viele Vertriebene auf engem Raum, Überschwemmungen und stehendes Wasser könnten die Ausbreitung ansteckender Krankheiten begünstigen.
Die Angaben stammen aus einer am 2. September 2026 im Deutschlandfunk ausgestrahlten Nachricht.