Der Demokratie-Aktivist Joshua Wong hat sich in Hongkong in einem weiteren Verfahren wegen mutmaßlicher Verstöße gegen ein nationales Sicherheitsgesetz schuldig bekannt.
Der 29-Jährige räumte Berichten zufolge ein, mit ausländischen Kräften zusammengearbeitet und dadurch die nationale Sicherheit gefährdet zu haben. Ihm droht deshalb eine lebenslange Haftstrafe. Das konkrete Strafmaß soll zu einem späteren Zeitpunkt verkündet werden.
Ein Schuldbekenntnis kann in Hongkong zu einem milderen Urteil führen. Wong verbüßt bereits eine Haftstrafe von vier Jahren und acht Monaten.
Bekannt wurde Wong als Schüler durch Proteste gegen die Einführung eines nationalen Bildungsprogramms. Später entwickelte er sich zu einem der prägenden Gesichter der Demokratiebewegung in Hongkong.
Die Nachricht wurde am 2. September 2026 im Programm des Deutschlandfunks gesendet.