Israels Verteidigungsminister Katz hat eine Umsiedlung der Bevölkerung des Gazastreifens erneut als mögliche Lösung bezeichnet. Der Likud-Politiker äußerte sich bei einer Konferenz zum Thema Demokratie und Gesellschaft.
Nach Katz müsse die US-Regierung noch klären, wohin die Menschen gebracht werden könnten. Einen ähnlichen Plan hatte US-Präsident Trump Anfang des Vorjahres vorgestellt. Demnach sollten rund zwei Millionen Menschen den Gazastreifen verlassen, damit das Gebiet in ein Luxus-Urlaubsresort umgewandelt werden könne.
Israels Regierungschef Netanjahu schloss unterdessen bei einem Truppenbesuch im Gazastreifen erneut einen Abzug israelischer Soldaten aus dem Palästinensergebiet aus.
Eine Zwangsumsiedlung von Zivilisten in besetzten Gebieten gilt nach den Genfer Konventionen als Kriegsverbrechen.
Die Nachricht wurde am 2. September 2026 im Programm des Deutschlandfunks ausgestrahlt.