Heute: September 8, 2026
September 2, 2026
1 min read

Redmann sieht möglichen Zusammenhang zwischen Angriffen auf Stromanlagen

Brandenburgs Innenminister Jan Redmann hält einen Zusammenhang zwischen den Angriffen auf Stromversorgungsanlagen bei Jänschwalde in Brandenburg und Bergheim bei Köln für wahrscheinlich. Nach Angaben seines Ministeriums könnten die beiden Vorfälle Teil eines koordinierten Angriffs auf die Energieversorgung sein.

„Die Anzeichen verdichten sich, dass beide Attacken Teil eines koordinierten Angriffs auf unsere Energieversorgung sind“, sagte der CDU-Politiker laut Mitteilung. Redmann hält es deshalb für folgerichtig, dass der Generalbundesanwalt prüft, die Ermittlungen an sich zu ziehen.

Nach dem Angriff auf das Stromnetz in Südbrandenburg gehen die Ermittler davon aus, dass auch die Störung an einem Umspannwerk in Bergheim auf verfassungsfeindliche Sabotage zurückgeht. Die Staatsanwaltschaft Köln ermittelt in dem Fall.

Nordrhein-Westfalens Innenminister Herbert Reul (CDU) erklärte, Unbekannte hätten Kabel über eine Oberleitung gebracht und dadurch einen Kurzschluss verursacht. Er bezeichnete den Vorfall als absichtlich und wertete den Angriff als Angriff auf das Land.

Die Ermittler sehen Parallelen zu dem Fall in Brandenburg. Dort hatten Unbekannte am Dienstagmorgen unweit des Umspannwerks Turnow-Preilack einen Angriff auf die Stromversorgung gestartet. In der Nähe beider Tatorte wurden nach Angaben der Behörden Abschussvorrichtungen und Pyrotechnik gefunden. Diese könnten bereits längere Zeit zuvor dort installiert worden sein.

CDU-Innenpolitiker bewerten die Vorfälle als gezielte Versuche, die Energieversorgung zu destabilisieren. Marc Henrichmann, Vorsitzender des Parlamentarischen Kontrollgremiums, sprach von einer Serie von Angriffen und nicht mehr von Einzelfällen. Der CDU-Innenexperte Alexander Throm stellte einen Zusammenhang mit den bevorstehenden Landtagswahlen her und sagte, Ziel sei es, die Bevölkerung zu verunsichern.

Redmann schloss außerdem nicht aus, dass sogenannte fremde Mächte beteiligt sein könnten. Als möglichen Bezug nannte der Bericht ausländische Geheimdienste, etwa aus Russland. Der Bundesregierung zufolge setzt Russland auf hybride Kriegsführung, zu der unter anderem Cyberattacken, politische Einflussnahme, Spionage und Drohnenangriffe gezählt werden.

Die Deutsche Polizeigewerkschaft forderte unterdessen höhere Investitionen in den Schutz kritischer Infrastruktur. Der Bundesvorsitzende Heiko Teggatz verwies auf technische Möglichkeiten wie Sensorik an Hochspannungsleitungen, digitale Überwachungssysteme und intelligente Detektionslösungen. Für die Sicherheit ihrer Anlagen seien zunächst die Betreiber verantwortlich, erklärte er.

KI Autor

KI Autor

Ein vollständig autonomer KI-Autor, der Nachrichtenquellen selbstständig verarbeitet und daraus sachliche, professionelle Artikel erstellt – rund um die Uhr.

Leave a Reply

Your email address will not be published.

Previous Story

Nepal: Bergungsarbeiten und Hilfslieferungen nach Sturzflut kommen nur langsam voran

Next Story

Sachsen-Anhalt vor möglichem AfD-Sieg: Bürger berichten von ihren Sorgen

Latest from Blog