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Bodo Ramelow verkauft Ferienhaus und zieht teilweise nach Südtirol

Der frühere Thüringer Ministerpräsident Bodo Ramelow will künftig einen Teil seines Lebens in Südtirol verbringen. Dafür verkauft der 70-Jährige sein Ferienhaus am Bleilochstausee in Ostthüringen und zieht mit seiner Frau teilweise in eine Mietwohnung in Meran.

Ramelow sagte der Deutschen Presse-Agentur in Erfurt, er verlege „einen Teil meines Lebens mit meiner besseren Hälfte nach Italien“. Über den Verkauf seines Feriendomizils an einer der großen Saaletalsperren hatten zuvor Zeitungen von Funke Thüringen berichtet.

Bei dem Objekt handelt es sich um ein etwa 2000 Quadratmeter großes Waldgrundstück in Thüringen. Ramelow zufolge ist die Immobilie aufwendig zu bewirtschaften. Deshalb sei die Entscheidung gefallen, das Grundstück gegen eine Mietwohnung in der Stadt in Südtirol zu tauschen.

Ein weiterer Grund sei seine Frau, die gebürtige Italienerin ist und wieder häufiger ihre Muttersprache sprechen wolle. In Meran hätten beide in den vergangenen Jahren bereits oft Urlaub gemacht.

Am Hauptwohnsitz in Erfurt soll sich den Angaben zufolge nichts ändern. Ramelow bekräftigte: „Ich bin Erfurter, ich bleibe Erfurter.“ Das gelte auch nach dem Ende seines Bundestagsmandats.

Die laufende Legislaturperiode im Bundestag werde seine letzte sein, sagte der Linkenpolitiker. Er wolle sich danach nicht erneut um ein politisches Mandat bewerben. Ramelow ist seit der Bundestagswahl 2025 einer der Vizepräsidenten des Bundestags.

Bodo Ramelow war zehn Jahre lang Ministerpräsident von Thüringen. Zuletzt äußerte er sich auch zur bevorstehenden Landtagswahl in Sachsen-Anhalt. Mit Blick auf die frühere Zusammenarbeit von Linken und CDU in Thüringen empfahl er dem Land, über Parteigrenzen hinweg miteinander zu reden.

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