Der VfL Wolfsburg und Eintracht Frankfurt haben den Einzug in die Ligaphase der Frauen-Champions-League verpasst. Wolfsburg unterlag Inter Mailand im Elfmeterschießen mit 4:5, Frankfurt verlor bei Paris Saint-Germain nach Verlängerung mit 1:5.
Für beide deutschen Teams geht es nun im zweitklassigen Europa Cup weiter. Die Bundesliga wird in der Ligaphase der Champions League damit nur durch Double-Gewinner Bayern München vertreten. Die Auslosung der Hauptrunde findet am Freitag statt.
Wolfsburg war nach dem 2:0 im Hinspiel zunächst mit einem Vorteil nach Mailand gereist. Im Rückspiel in Sesto San Giovanni erwischten die Gäste jedoch eine schwache erste Hälfte. Elisa Bartoli brachte Inter in der 39. Minute in Führung.
Nach einer Stunde kam die frühere Wolfsburgerin Lina Magull für Inter ins Spiel. Sie bereitete in der 84. Minute den zweiten Treffer der Gastgeberinnen durch Elisa Polli vor. In der Verlängerung musste Inter nach dem Ausfall von Torschützin Bartoli wegen Oberschenkelproblemen in Unterzahl weiterspielen.
Wolfsburg kam durch die eingewechselte Weronika Arasniewicz in der 111. Minute noch zum Anschlusstreffer. Marija Milinkovic rettete Inter in der Nachspielzeit der Verlängerung ins Elfmeterschießen. Dort scheiterte Wolfsburgs Mara Alber, während Magull ihren Versuch verwandelte. Inter setzte sich schließlich mit 5:4 durch.
Auch Eintracht Frankfurt musste nach einem Unentschieden im Hinspiel auswärts antreten. Das Team hatte Paris Saint-Germain zu Hause ein 1:1 abgerungen, musste in Paris aber auf die verletzte Hinspiel-Torschützin Larissa Mühlhaus verzichten.
PSG ging in der 36. Minute durch Merveille Kanjinga in Führung. Nach einem Pfostenschuss traf sie im Nachsetzen. Frankfurt musste ab der 66. Minute zudem mit zehn Spielerinnen auskommen, nachdem Hayley Raso die Gelb-Rote Karte gesehen hatte.
Trotz der Unterzahl gelang den Hessinnen der Ausgleich. Rebecka Blomqvist traf in der 76. Minute nach einem Doppelpass mit Memeti. In der Verlängerung entschied Paris die Partie jedoch für sich: Kanjinga erzielte in der 95. Minute ihr zweites Tor, Sakina Karchaoui traf in der 105. und 113. Minute. Rasheedat Ajibade setzte in der Nachspielzeit der Verlängerung den Schlusspunkt.