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September 2, 2026
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Venedig und die Presse: Ein ungewöhnlicher Auftakt mit Maggie Gyllenhaal

Bei den Filmfestspielen von Venedig hat ein Reporter mit seiner ungewöhnlich vorgetragenen Frage für einen bemerkenswerten Moment gesorgt. Während einer Pressekonferenz las er die Frage von seinem Handydisplay ab, als würde er selbst ein Statement der Presse verlesen.

Maggie Gyllenhaal, die Präsidentin der Jury, reagierte darauf mit einem leisen Lachen. Auf dem Podium saßen die Mitglieder der Jury, die gemeinsam mit Gyllenhaal den Goldenen Löwen vergeben werden. Der Hauptpreis zählt zu den wichtigsten Auszeichnungen der internationalen Filmbranche.

Der Vorfall ereignete sich zum Auftakt des ältesten Filmfestivals der Welt. Venedig gibt damit erste Antworten auf die Frage, welche politische Verantwortung das Kino übernehmen soll. Die Haltung des Festivals dürfte nach Einschätzung des Berichts nicht allen Journalisten gefallen, die mit ihrer Arbeit die Welt verbessern wollen.

Eröffnet wurde das Festival mit dem Film „Ink“, in dem Jack O’Connell zu sehen ist. Weitere Angaben zum Inhalt des Films oder zu den Reaktionen auf die Eröffnung enthält das vorliegende Material nicht.

Im Mittelpunkt des Berichts steht damit weniger eine inhaltliche Erklärung der Jury als das ungewöhnliche Verhältnis zwischen Festival, Jury und Presse. Die Szene auf dem Podium vermittelte den Eindruck, dass die Rollen zwischen Fragesteller und Antwortenden für einen Moment vertauscht waren.

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