Der 1. FC Köln hat Imad Rondic nach rund sieben Wochen wieder in das Training der Profimannschaft aufgenommen. Der 27 Jahre alte Stürmer war zuvor aus dem Kader gestrichen worden und durfte nicht mehr mit dem Team trainieren.
Die Entscheidung war bereits vor Beginn der Vorbereitung Mitte Juli gefallen. Rondic sollte sich nach Angaben des Vereins einen neuen Klub suchen. Deshalb nahm er weder an der Vorbereitung noch am Teamtraining oder am Trainingslager der Kölner teil.
Stattdessen wurde der Angreifer in den vergangenen Wochen individuell von Co-Trainer Kevin McKenna betreut. Einen neuen Verein fand Rondic in dieser Zeit jedoch nicht. Nach dem Ende der Transferphase änderte der FC nun seine Haltung und holte den Bosnier zurück in den vollständigen Trainingsbetrieb.
Sportboss Thomas Kessler begründete den Schritt mit Rondics Einsatz im Individualtraining. „Imad hat uns in den vergangenen Wochen in einer für ihn nicht einfachen Situation jeden Tag gezeigt, mit welcher Haltung und welchem Engagement er seine Aufgaben angeht“, sagte Kessler. Rondic habe professionell gearbeitet und sich die Rückkehr mit seinen Leistungen verdient.
Nach Vereinsangaben ist der Stürmer ab sofort wieder vollwertiges Mitglied der Lizenzmannschaft. Kessler erklärte zudem, der Kader sei nach dem Ende der Transferphase nun entsprechend aufgestellt. Deshalb gehe der Klub diesen Schritt bewusst.
Rondic war im Februar 2025 vom polnischen Verein Widzew Lodz nach Köln gewechselt. Sein Vertrag beim FC läuft bis 2029. Für die Kölner absolvierte er bislang zehn Pflichtspiele und erzielte dabei ein Tor.
In der vergangenen Saison war Rondic an den Zweitliga-Absteiger Preußen Münster ausgeliehen. Dort kam er in der Abstiegssaison auf 14 Einsätze und erzielte zwei Treffer. Mit der Rückkehr ins Profitraining erhält der Stürmer nun die Möglichkeit, sich innerhalb der Kölner Mannschaft erneut zu beweisen.