Die Inflation im Euroraum ist im August deutlich gestiegen. Nach einer ersten Schätzung des Statistikamts Eurostat legten die Verbraucherpreise im Jahresvergleich um 3,3 Prozent zu.
Im Juli hatte die Inflationsrate noch bei 2,9 Prozent gelegen. Damit liegt sie weiterhin über dem angestrebten Richtwert der Europäischen Zentralbank von zwei Prozent.
Als wichtigster Antreiber der Entwicklung gelten die Energiepreise. Eurostat meldete für August einen Anstieg um 14,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat.
Der Anstieg wird auf den Krieg zwischen dem Iran und den USA sowie auf die weiterhin faktisch gesperrte Straße von Hormus zurückgeführt. Die Angaben stammen aus einer ersten Schätzung von Eurostat in Luxemburg.
Die Nachricht wurde am 1. September 2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.