In der Nacht vor Beginn des neuen Schuljahrs ist in der Ukraine erneut vielerorts Luftalarm ausgelöst worden. Russland griff die Hauptstadt Kyjiw nach Angaben der Behörden mit Raketen und Drohnen an. Mindestens vier Menschen wurden getötet.
Angesichts zunehmender Drohnenangriffe sollen die Sicherheitsmaßnahmen bei Luftalarm in Kyjiw angepasst werden. Die Militärverwaltung der Region ordnete an, dass in Gebieten mit hohem Risiko keine Großveranstaltungen stattfinden dürfen. In der Ukraine beginnt am Dienstag das neue Schuljahr.
Im Grenzgebiet zwischen Nepal und Tibet suchen Rettungskräfte unterdessen weiter nach Vermissten. Sechs Tage nach einer schweren Sturzflut wurden nach Behördenangaben insgesamt 955 Todesopfer bestätigt. 939 Tote wurden in Nepal gezählt, 16 weitere in der autonomen Region Tibet in China. In Nepal gelten zudem rund 3900 Menschen als vermisst, in China etwa 550.
Die Suchmannschaften arbeiten sich durch Schlamm und Geröll vor, um mehr als 100 vermutete Bauarbeiter aus einem verschütteten Tunnel zu retten. Seit der Sturzflut werden insgesamt 639 Arbeiter vermisst, die in Wasserkraftwerken oder auf Baustellen für neue Staudämme tätig waren. Experten warnten vor dem Ausbruch gefährlicher Krankheiten. Nach Angaben von Save the Children herrschen in dem Unglücksgebiet katastrophale hygienische Bedingungen.
Der deutsche Außenminister Johann Wadephul sprach sich für eine stärkere Bekämpfung der Ursachen von Migration in afrikanischen Staaten aus. Die instabile Lage in der Sahelzone trage dazu bei, dass Menschen in Richtung Europa aufbrächen, sagte der CDU-Politiker nach einem Treffen mit Tunesiens Außenminister Mohamed Nafti in Tunis.
Wadephul setzte seine zweitägige Nordafrikareise in Algerien fort. Dort war ein Gespräch mit Präsident Abdelmadjid Tebboune geplant. Mit Tunesien und Algerien will Deutschland die Zusammenarbeit in den Bereichen Wirtschaft und Sicherheit angesichts globaler Umbrüche und Instabilität ausbauen.
Nach Schüssen bei einer Rave-Party im schweizerischen Aarau wurde ein 43-jähriger Schweizer festgenommen. Die Polizei des Kantons Aargau bezeichnete ihn als dringend tatverdächtig. Eine 22-jährige Italienerin kam bei dem Vorfall ums Leben, fünf weitere Menschen wurden verletzt.
Auch der E-Mail-Dienst Outlook von Microsoft war weltweit von einer größeren Störung betroffen. Nutzer von Microsoft 365 und private Kunden meldeten Probleme beim Login sowie beim Empfang und Versand von Nachrichten. Zudem wurden nicht synchronisierte Postfächer und eingefrorene Anwendungen gemeldet. Microsoft führte die Störung auf seine Cloud-Infrastruktur Exchange Online zurück. Zehntausende Beschwerden gingen bei Störungsportalen ein; einen Zeitpunkt für die vollständige Behebung nannte der Konzern zunächst nicht.
Im Mordprozess um den US-Rapper Tupac Shakur wurde der frühere Gang-Anführer Duane Davis schuldig gesprochen. Die Geschworenen in Las Vegas sahen den heute 63-Jährigen als Drahtzieher des tödlichen Angriffs auf den Musiker an. Das Strafmaß soll am 13. Oktober verkündet werden. Davis kündigte Berufung an. Tupac Shakur war 1996 im Alter von 25 Jahren in Las Vegas angeschossen worden und später an den Folgen gestorben.