Nach dem gescheiterten Putsch in Niamey rückt Niger ins Zentrum der Debatte über die künftige Sicherheitsarchitektur der Sahelstaaten.
Im Mittelpunkt stehen dabei Nigers Streitkräfte und Russlands Afrikakorps. Die Entwicklungen in dem westafrikanischen Land werfen Fragen zur Rolle Moskaus in der Region auf.
Niger gilt damit als Testfall für das Sicherheitsmodell der Allianz der Sahelstaaten. Wie tragfähig dieses Modell ist, soll sich auch am Umgang mit der politischen und militärischen Krise zeigen.
Der Putschversuch ist gescheitert. Welche Folgen dies für die Sicherheitszusammenarbeit innerhalb der Allianz der Sahelstaaten hat, bleibt jedoch offen.
Ebenso steht die Abhängigkeit Nigers von Russland im Fokus. Unklar ist, wie weit Moskaus Einfluss auf die Sicherheitsstrukturen des Landes reicht.