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August 31, 2026
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Russisches Haus in Berlin wegen möglicher Geheimdienstnutzung in der Kritik

Das Russische Haus in Berlin steht wegen des Vorwurfs im Mittelpunkt, von russischen Geheimdiensten als Tarnung genutzt zu werden. Mit diesem Thema beschäftigt sich eine Folge des Nachrichtenpodcasts „Auf den Punkt“ der Süddeutschen Zeitung.

Das Kulturzentrum wurde 1984 eröffnet und trug zunächst den Namen „Haus der Sowjetischen Wissenschaft und Kultur“. In dem Gebäude gibt es Räume für Ausstellungen, Konferenzen und Konzerte sowie ein Kino und eine Buchhandlung. Über lange Zeit war das Russische Haus ein wichtiger Veranstaltungsort für Angebote in russischer Sprache.

Seit dem russischen Angriff auf die Ukraine gibt es jedoch zunehmend Kritik an der Einrichtung. Anlass war unter anderem ein im Kino gezeigter Propagandafilm, in dem Ukrainer als Nazis bezeichnet wurden. Außerdem wurde vor zwei Jahren eine Fotoausstellung präsentiert, die über angebliche Kriegsverbrechen der ukrainischen Armee berichtete.

Das Russische Haus wird von einer russischen Regierungsagentur betrieben, die auf einer Sanktionsliste der Europäischen Union steht. Auch die Finanzierung sorgt für Diskussionen: Das Auswärtige Amt übernimmt nach den vorliegenden Angaben jährlich 70.000 Euro Grundsteuer für das Gebäude.

Der neue Vorwurf einer möglichen Nutzung durch russische Geheimdienste wirft damit zusätzliche Fragen über die Rolle des Kulturzentrums auf. Ob und was hinter dem Verdacht steckt, erläutert in der Podcastfolge Jörg Schmitt, stellvertretender Ressortleiter des Investigativteams der Süddeutschen Zeitung.

Die Folge wird von Ann-Marlen Hoolt moderiert und redaktionell von Ann-Marlen Hoolt und Johannes Korsche betreut. Produziert wurde sie von Juno Graner. „Auf den Punkt“ ist der tägliche Nachrichtenpodcast der Süddeutschen Zeitung und kann über die Website der Zeitung sowie gängige Podcast-Plattformen abonniert werden.

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