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John Galliano lehnt geplante Würdigung bei der Met Gala ab

Die kommende Met Gala soll nun doch nicht dem britischen Modedesigner John Galliano gewidmet werden. Das Metropolitan Museum of Art und Vogue-Chefin Anna Wintour hatten eine entsprechende Würdigung geplant. Nach Protesten wegen Gallianos früherer rassistischer Äußerungen sagte der Designer seine Teilnahme beziehungsweise die geplante Ehrung nun ab.

Galliano war 2011 bei mehreren Gelegenheiten durch antisemitische und rassistische Beleidigungen gegen Juden und Asiaten aufgefallen. Nach eigenen Angaben war er damals stark berauscht. In diesem Zusammenhang soll er unter anderem den Satz „I love Hitler“ gerufen haben.

Die Vorfälle hatten weitreichende Folgen für seine Karriere. Sein damaliger Arbeitgeber Dior trennte sich von dem Designer. Außerdem wurde Galliano von einem französischen Gericht zu einer Geldstrafe mit Bewährung verurteilt.

In der Modebranche galt der Brite anschließend lange als weitgehend ausgeschlossen. Anna Wintour war offenbar der Ansicht, Galliano habe sich seit den Vorfällen vor rund 15 Jahren gesellschaftlich und beruflich weitgehend rehabilitiert.

Die geplante Würdigung bei der Met Gala stieß jedoch auf Protest. Weitere Einzelheiten zu den Einwänden oder zu Gallianos Absage enthält der vorliegende Bericht nicht.

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