Was von dieser WM bleibt. Der Fall Spahn wird zum Fall Merz. Und: Die AfD beginnt ihren Wahlkampf in Sachsen-Anhalt. Das ist die Lage am Samstagmorgen.
Die Kritik aus den eigenen Reihen an Jens Spahn wird immer lauter. Grund ist sein Leihmutterbaby. Ein Staatssekretär der schwarz-roten Regierung geht auf Distanz, deutliche Worte kommen auch aus der CSU und
Andy Burnham ist in seiner Labour-Partei unumstritten: Am Montag wird ihn König Charles zum neuen britischen Premier ernennen. Erste Namen für sein Kabinett machen bereits die Runde.
Im Jahr 2007 schoss Joan Monfort ein Foto von Lionel Messi, der ein Baby badete. Am Sonntag fordert das Kind von damals, Lamine Yamal, Messi im WM-Finale heraus. »Besser als jedes Drehbuch«,
Wer ist der Mann, der in einer Mutter-Kind-Einrichtung in Stade sechs Menschen erschossen haben soll? Nach SPIEGEL-Recherchen wird auch in der Türkei gegen ihn ermittelt, wegen des Verdachts des Kindesmissbrauchs.
Das Leihmutterbaby des Fraktionschefs sorgt für Aufregung in der Union. Aus den Ländern kommen Rücktrittsforderungen. Kann Spahn auch diese Krise aussitzen?
»Babykauf«, »erbärmlich«, »persönlich geschockt«: Die Empörung über Spahns Leihmutterschaft vereint Linke und Rechte, Grüne Jugend und Senioren-Union. Das ist allzu durchsichtig.
Jens Spahn stellte sich lange gegen Leihmutterschaftsmodelle, nun ist er auf diesem Weg Vater geworden. In der »Bild«-Zeitung sagt Mecklenburg-Vorpommerns CDU-Chef: Spahn ist »als Vorsitzender der Unionsfraktion nicht mehr tragbar«.
In zwei Monaten wählt Sachsen-Anhalt einen neuen Landtag. Die AfD wirbt mit einem 100-Tage-Plan, sollte sie regieren. Spitzenkandidat Siegmund will tatkräftig wirken. Aber er trägt zu dick auf.