Nach mehreren Sabotageversuchen am Stromnetz hat die Polizei die Bevölkerung dazu aufgerufen, verdächtige Beobachtungen zu melden.
Zuletzt wurden in Nordrhein-Westfalen und Sachsen weitere selbstgebaute Vorrichtungen entdeckt. Nach Angaben der Behörden sollen die Geräte dazu gedient haben, Kurzschlüsse zu verursachen. Verdächtige Beobachtungen gab es demnach bei Aachen und in Wuppertal.
In Sachsen fand die Polizei insgesamt neun entsprechende Vorrichtungen in der Nähe des Umspannwerks Graustein bei Görlitz. Bereits Anfang September war ein Anschlagsversuch auf ein Umspannwerk in Brandenburg bekannt geworden.
Als tatverdächtig gilt weiterhin ein 48 Jahre alter Mann aus Nordrhein-Westfalen. Er soll ein Bekennerschreiben verfasst haben.
Die bisherigen Versuche führten nach den vorliegenden Angaben zu Abschaltungen in Kraftwerksblöcken. Stromausfälle gab es demnach jedoch nicht.
Die Polizei bittet die Bevölkerung, verdächtige Beobachtungen zu melden. Die Angaben wurden am 8. September 2026 im Programm des Deutschlandfunks veröffentlicht.