Das VW-Werk in Osnabrück soll durch ein Rüstungsprojekt eine neue Perspektive erhalten. Der israelische Rüstungskonzern Rafael will dort künftig Komponenten für Flugabwehrsysteme fertigen. Damit könnte der Standort gesichert werden.
Geplant ist nach den vorliegenden Angaben eine Produktion im Zusammenhang mit Israels Luftabwehrsystem „Iron Dome“. Weitere Einzelheiten zu den vorgesehenen Komponenten oder zum Umfang der Fertigung enthält das Material nicht.
Die Pläne betreffen einen Volkswagen-Standort, an dem bislang Autos gefertigt werden. Der Bericht beschreibt den möglichen Wandel deshalb als „Rüstung statt Autos“.
Dem Vorhaben habe dem Bericht zufolge auch Katar zugestimmt. Der Golfstaat ist Großaktionär von Volkswagen. Welche konkreten Bedingungen zu dieser Zustimmung führten, geht aus den vorliegenden Informationen nicht hervor.
Rafael ist ein israelischer Rüstungskonzern. Das Unternehmen soll in Osnabrück künftig Teile für Flugabwehrsysteme herstellen. Ob und wann die Produktion beginnt, wird im Material nicht näher erläutert.