Heute: September 8, 2026

DFB bestätigt Sperre: Elversberg muss gegen Bayern auf Trainer Wagner verzichten

Die SV Elversberg muss im Spitzenspiel gegen den FC Bayern auf ihren Trainer Vincent Wagner verzichten. Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) wies den Einspruch des Vereins gegen den Platzverweis für den 40-Jährigen zurück.

Wagner war am vergangenen Samstag vom Schiedsrichter des Feldes verwiesen worden. Der DFB sah keinen Grund, die daraus resultierende automatische Sperre aufzuheben. In der Begründung heißt es, es gebe „keine Anhaltspunkte für einen offensichtlichen Irrtum des Schiedsrichters“. Diese Einschätzung gehört zur Mitteilung des DFB-Sportgerichts.

Nach Angaben des Verbandes sei der Vorwurf gegen Wagner durch die Fernsehbilder belegt. Damit handle es sich um eine Tatsachenentscheidung, an die auch die Sportgerichte grundsätzlich gebunden seien. Eine Aufhebung der Sperre kommt demnach nur unter besonderen Voraussetzungen infrage.

Elversberg hat nun 24 Stunden Zeit, beim DFB-Sportgericht Einspruch gegen die Entscheidung einzulegen. Sollte es bei der Sperre bleiben, wird Wagner beim Duell mit dem FC Bayern nicht an der Seitenlinie stehen.

Der Trainer hatte bereits am Samstag mit einer Sperre gerechnet und die mögliche Konsequenz gelassen aufgenommen. Zugleich erklärte Wagner, er freue sich für sein Trainerteam, weil der Fokus dann stärker auf seinen Assistenten liegen würde.

Wagner hatte im Sommer 2025 das Traineramt bei der SV Elversberg übernommen. Zuvor war er drei Jahre für die zweite Mannschaft der TSG Hoffenheim verantwortlich und führte sie bis in die 3. Liga. In Elversberg gelang ihm anschließend der Aufstieg in die erste Liga.

Die Saarländer sind mit zwei Siegen in die Bundesliga gestartet. Auf Erfolge gegen Bayer Leverkusen und Borussia Mönchengladbach folgten sechs Punkte aus zwei Spielen. Dadurch lag Elversberg zumindest bis zum Sonntag vor dem FC Bayern in der Tabelle.

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