Die Verwaltung des Panamakanals steht erstmals in ihrer rund 120-jährigen Geschichte unter der Leitung einer Frau. Die Ingenieurin Ilya Espino de Marotta übernimmt nach Angaben der Panamakanalbehörde für sieben Jahre die Geschäftsführung der wichtigen Wasserstraße in Mittelamerika.
Espino de Marotta war zuvor stellvertretende Geschäftsführerin der Behörde. In ihrer Antrittsrede bezeichnete sie die Sicherheit der Wasserversorgung als die größte Herausforderung ihrer Amtszeit.
Zur Sicherung der Versorgung sprach sie sich für den Bau eines Stausees am Río Indio aus. Das Vorhaben ist jedoch umstritten. Für die Umsetzung müssten Bewohner der Region umgesiedelt werden.
Die Meldung wurde am 7. September 2026 im Programm des Deutschlandfunks veröffentlicht.