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BSW lässt Haltung zur AfD-Frage in Sachsen-Anhalt offen

Das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) will einen Ministerpräsidenten Ulrich Siegmund in Sachsen-Anhalt nicht verhindern, ihn aber auch nicht offen unterstützen. Nach einem Kommentar von Christian Zaschke fehlt der Partei damit eine grundsätzliche Entscheidung im Umgang mit der AfD.

BSW-Gründerin Sahra Wagenknecht hatte nach dem Erfolg ihrer Partei in Sachsen-Anhalt betont, dieser sei trotz einer „massiven Schmutz- und Lügenkampagne des politischen und medialen Mainstreams“ erreicht worden. Zu den Punkten, die sie damit vermutlich meinte, zählt der Kommentar unter anderem die Kritik an ihrer Forderung nach einer stärkeren Annäherung an Russland. Dazu gehört auch der Wunsch, wieder Öl und Gas aus dem Land zu beziehen.

Außerdem sei das BSW von anderen Parteien als möglicher „Steigbügelhalter der AfD“ bezeichnet worden. Der Kommentar stellt die Frage, ob es sich dabei um berechtigte Kritik oder um eine Kampagne handelt.

Entscheidend sei jedoch die Haltung des BSW zu Siegmund und zur AfD. Die Partei wolle ihn weder verhindern noch offen für ihn stimmen. Nach Einschätzung des Kommentars reicht diese Position nicht aus. Das BSW müsse sich grundsätzlich festlegen.

Der Beitrag ist als Kommentar gekennzeichnet und stammt von Christian Zaschke. Er wurde am 7. September 2026 veröffentlicht.

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