Steffen Henssler hat im Coach-Special von „Grill den Henssler“ über seine Abneigung gegen öffentliche Saunen gesprochen. Der TV-Koch erklärte, dass er bereits als Kind Angst davor gehabt habe, die Saunatür könnte sich nicht mehr öffnen lassen.
In der Sendung trat Henssler gegen die Profi-Köche Lucki Maurer, Ralf Zacherl und Max Stiegl an. Gekocht wurde über offenem Feuer, die Zutaten wurden per Glücksrad bestimmt. Während Maurers Vorspeise entwickelte sich jedoch ein Gespräch über eine gemeinsame Kindheitsangst von Henssler und Moderatorin Laura Wontorra.
Auslöser war Szechuanpfeffer, der für Maurers Gericht erspielt worden war. Henssler warnte vor der Schärfe und ließ Wontorra probieren. Sie verglich den Geschmack mit einem Saunaaufguss. Henssler griff den Vergleich auf und scherzte, das Wasser in der Sauna solle man nicht trinken, sondern auf die Steine geben.
Sein Verhältnis zur Sauna bezeichnete Henssler als ambivalent. Er finde Saunagänge „unfassbar langweilig und nervig“, wisse aber, dass sie gut seien, und gehe deshalb gelegentlich in die Sauna.
Eine öffentliche Hotel-Sauna kommt für den Koch allerdings nicht infrage. Auf die Frage nach einer solchen Sauna reagierte er mit den Worten: „In hundert Jahren nicht.“ Als Grund nannte er seine frühere Angst, dass sich die Tür nicht mehr öffnen lassen könnte.
Wontorra konnte diese Sorge nachvollziehen. Auch sie habe als Kind befürchtet, in der Sauna eingeschlossen zu werden. Ihre damalige Angst beschrieb sie mit den Worten: „Was ist, wenn die nicht aufgeht? Ich verbrenne!“
Sportlich lief der Abend für Henssler erfolgreich. Gegen Ralf Zacherl erhielt sein Hauptgang von den Juroren die Höchstwertung. Alexander Herrmann vergab dabei erstmals seit seiner Zeit bei „Grill den Henssler“ zehn Punkte. Hensslers Teller kam damit auf 30 von 30 Punkten.
Beim Dessert unterlag Henssler Max Stiegl mit 28 zu 29 Punkten. Den Gesamtsieg holte sich der Gastgeber dennoch mit 115 zu 101 Punkten.