Bei einer Demonstration des Bündnisses „Rheinmetall entwaffnen“ in Köln ist es zu gewaltsamen Zusammenstößen mit der Polizei gekommen. Die Beamten stoppten nach eigenen Angaben einen Teil des Protestzugs.
Wie die Kölner Polizei mitteilte, warfen vermummte Personen kurz nach Beginn der Demonstration mit Farbbeuteln und zündeten Pyrotechnik. Zudem sollen Teilnehmer Polizistinnen und Polizisten getreten und geschlagen haben. Nach Angaben der Polizei wurde außerdem mit Stahlkugeln auf Beamte geschossen.
Elf Polizistinnen und Polizisten wurden bei den Auseinandersetzungen verletzt. Demonstrierende erhoben ihrerseits den Vorwurf, die Polizei habe übermäßige Gewalt angewendet.
Das Bündnis „Rheinmetall entwaffnen“ veranstaltet derzeit erneut ein Protestcamp in Köln. Bereits im vergangenen Jahr war es bei der Abschlussdemonstration zu Zusammenstößen mit der Polizei gekommen. Dabei wurden mehrere Polizisten und Demonstranten verletzt.
Die Nachricht wurde am 6. September 2026 im Programm des Deutschlandfunks gesendet.